Posts tagged ‘automotive’

November 9, 2015

World Usability Day Siegen

 

WUD-Siegen

Kai Eckoldt ist eingeladen zum World Usability Day am 12.11 in Siegen. Er wird einen Einblick geben in unsere Arbeit zum Thema „Möglichkeiten zur Förderung respektvollen Handelns im Straßenverkehr durch soziale Assistenzsysteme“.

Sein Kurzvortrag findet um 17:45 Uhr im Raum US-F 103 am Campus Siegen Mitte statt.

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September 4, 2015

Stuttgart, wir kommen!

muc2015-postkarte

Am Montag startet die diesjährige Mensch&Computer und wir sind dabei!

Wir präsentieren zwei Beiträge mit Inhalten aus unserem Projekt Nähe auf Distanz: Zum einen den Kurzbeitrag “Nähe auf Distanz – sensible Gestaltung von Kommunikationstechnik” im Rahmen der Posterpräsentationen (Montag, 07.09.2015 und Dienstag, 08.09.2015, jeweils 15.30-16.30h im Foyer, 1. Etage) und zum anderen sind wir mit einigen Prototypen Teil der Demo-Session (Montag, 07.09.2015, 18-22.30h in der Hochschule der Medien).

Außerdem präsentiert Wei-Chi Chien den Beitrag “Fürsorge, Gemeinsamkeiten, Pläne – Technik für Fernbeziehungen gestalten” (Montag, 07.09.2015, 16.30-18h in Raum 57.01, Session Beyond Usability) und Kai Eckoldt den Beitrag “Soziale Assistenzsysteme – respektvoll handeln im Straßenverkehr” (Mittwoch, 09.09.2015, 9-10.30h in Raum 57.06, Session Interaktive Anwendungen).

Wir freuen uns auf euch!

 

August 24, 2015

Business Punk and Experience Design

Part of our research was featured in “Business Punk” (a German business magazine). Thanks Voker Marquart for your nice article and the interview.

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May 4, 2015

HörMal – respektvolles Handeln im Straßenverkehr durch prosoziale Assistenzsysteme

Das erste Gebot im Straßenverkehr ist achtsames und rücksichtsvolles Verhalten. Leider ist dies im Alltag nicht immer leicht umzusetzen. Häufig werden Situationen, in denen man achtsam handeln könnte, vom Fahrer nicht erkannt oder schlichtweg übersehen. Somit gilt es zunächst, die Gewahrwerdung solcher Situationen für den Fahrer zu erhöhen. Hat dieser die Handlungsmöglichkeit erkannt, so ist ihm aber nicht immer sofort klar, was zu tun wäre. Erschwerend kommt hinzu, dass ihm das Fahrzeug kaum die Möglichkeit zur Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern bietet. Daher sind prosoziale Handlungsweisen in der entsprechenden Situation nahezulegen.

Prosoziale Assistenzsysteme haben das Ziel, dem Fahrer während der Fahrt prosoziale Handlungsweisen durch interaktive Technologien zur Verfügung zu stellen und nahe zu legen. Handlungsweisen sollen dabei nicht vorgeschrieben, sondern vielmehr als Möglichkeiten verstanden werden, positive und bedeutungsvolle Momente zu erleben.

HoerMal_Szenario

HörMal ist ein Beispiel für ein solches prosoziales Assistenzsystem. Es adressiert Straßenabschnitte, die mit dem Gefahrenzeichen “Kinder” ausgewiesen sind. Diese Abschnitte befinden sich häufig in der Nähe von Schulen, Kindertagesstätten oder Spielplätzen. Der Fahrer muss hier in besonderem Maße auf spielende und die Straße überquerende Kinder achten. Tritt ein mit dem Konzept HörMal ausgestattetes Auto in einen durch das Gefahrenzeichen “Kinder” gekennzeichneten Bereich ein, so wird im Innenraum das Geräusch spielender Kinder hörbar. Hält man die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 30 km/h innerhalb des Bereichs ein, bedanken sich die Kinder beim Verlassen des verkehrsberuhigten Bereichs mit einem abschließenden Applaus und Jubel.

HörMal dient dazu, dem Fahrer prospektiv die von ihm ausgehende potenzielle Gefährdung von Kindern vor Augen zu führen und ihn zum achtsamen Handeln anzuregen. Die über die gesamte Zeit im Gefahrenbereich abgespielten, ungerichteten Geräusche spielender Kinder, sollen über das Anpassen der Geschwindigkeit hinaus zum Umschauen animieren. Verhält sich der Fahrer rücksichtsvoll, so erhält er als Dankeschön, wenn auch virtuell eingespielt, ein Jubeln und Applaudieren der Kinder. Das Dankeschön ist hierbei ein wichtiges Element für prosoziales Handeln, das im regulären Straßenverkehr aus vielen Gründen kaum umgesetzt werden kann. In einer explorativen Studie konnten wir zeigen, dass HörMal achtsames Handeln im Sinne von vermehrtem Umschauen und Fokussieren von potenziellen Gefahrenbereichen fördert. Die Teilnehmer erlebten HörMal hierbei als positive Unterstützung. Darüber hinaus beschreibt einer der Teilnehmer, dass der simulierte Dank der Kinder ihm das Gefühl gab, etwas richtig gemacht zu haben.

HoerMal_Verhalten_Konfrontation

HörMal ist also “moralisch” gesehen weniger neutral als ein rein informativer Warnhinweis. Es bezieht eine klare Position. Zusätzlich zu der Eindeutigkeit von Handlungsanweisungen ist die Wirkung von HörMal klar prospektiv – bevor man zu schnell oder unachtsam handelt – und nicht retrospektiv, wie ein Bußgeld. Die eingeblendeten Kinderstimmen sind also eine situierte Intervention, die nicht nur zu einer angepassten Geschwindigkeit, sondern außerdem zu einem allgemein achtsameren und prospektiven Handeln gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern anregt. Natürlich wird es immer Egoisten im Straßenverkehr geben, denen ihr eigenes schnelles Vorankommen (erhofft durch den Schleichweg durchs Quartier, vorbei an der Grundschule) wichtiger ist, als ein unversehrtes Kind. HörMal macht es aber schwerer, die eigentlichen, möglichen Konsequenzen zu schnellen und unaufmerksamen Fahrens zu ignorieren. Allerdings, wie wir hoffen, ohne den gefürchteten “Zeigefinger”, sondern als Anlass, sich auf die anderen Verkehrsteilnehmer einzulassen und dies als bedeutungsvoll zu erleben.

September 5, 2013

Impressions of DPPI’13

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April 15, 2013

CHI’13, almost there! [updt]

CHI2013_07

Sarah Diefenbach, Marc HassenzahlMatthias LaschkeEva LenzJosef Schumann and Martin Knobel from our cooperation partner BMW Research and Technology will present on this year’s CHI in Paris.

Monday, April 29., 15:20 and Tuesday, April 30., 10:20An Interaction Vocabulary. Describing The How Of Interaction by Sarah Diefenbach, Eva Lenz, Marc Hassenzahl. Work-in-Progress Poster Session, 1st rotation. This is a result of our proTACT project.

Monday, April 29., 15:20 and Tuesday, April 30., 10:20A Trip into the Countryside: An Experience Design for Explorative Car Cruises by Martin Knobel, Marc Hassenzahl, Melanie Lamara, Josef Schumann, Kai Eckoldt, Andreas Butz. Work-in-Progress Poster Session, 1st rotation. 

Tuesday, April 30., 9:00Experiences Before Things: A Primer for the (Yet) Unconvinced by Marc Hassenzahl. Alt.chi: Experiences, Room 252B

Monday, April 29. – Thursday, May 02., ongoing: ReMind. A Transformational Object for Procrastinators by Jan Brechmann, Marc Hassenzahl, Matthias Laschke, Marion Digel. Video Showcase 

Wednesday, May 1., 9:00:  User-Experience from an Inference Perspective by Paul van Schaik, Marc Hassenzahl, Jonathan Ling. TOCHI.

Thursday, May 02., 14:00All you Need is Love: Current Strategies of Mediating Intimate Relationships through Technology by Marc Hassenzahl, Stephanie Heidecker, Kai Eckoldt, Sarah Diefenbach, Uwe Hillmann. TOCHI: Design Strategies, Room Bordeaux

We’re looking forward to meet you!

 
August 28, 2012

Cars and experience [new link]

Eckoldt, K., Knobel, M., Hassenzahl, M., & Schumann, J. (2012). An Experiential Perspective on Advanced Driver Assistance Systems. it – Information Technology, 54(4), 165–171. doi:10.1524/itit.2012.0678

The objective of Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) is to support drivers in mastering the driving task. Until now, the development of ADAS has mainly focused on technology, safety and comfort. This paper aims to complement this by amore experiential view. A study explored howAdaptive Cruise Control (ACC), as an example of ADAS, impacts people’s driving experience. It showed that ACC creates a gap between the driver and her car. This gap can be interpreted in two different ways. It is negative, when the “joy of driving” is in the fore, because it removes the feeling of mastery, control, being in charge and being one with the car. It is potentially positive, when the “joy while driving” is in the fore, because it creates the freedom to engage in pleasurable activities beyond driving. Unfortunately, the current concept of “supervisory control” for ADAS does not allow for the disengagement with driving. Based on our findings, we discuss crucial aspects to consider when designing ADAS from an experiential perspective.

July 12, 2012

Experience Design @ Sichtwerk 2012

An diesem Wochenende findet das Sichtwerk statt – unsere jährliche Austellung. Sie beginnt am Freitag, den 13.00 um 14:00 Uhr im Sanaa Gebäude, Zeche Zollverein. Das Programm findet sich hier. Auf drei Stockwerken stellen Studierende und Lehrende aus dem Industrial Design, Kommunikationsdesign und der Fotografie ihre Arbeiten aus. Wir natürlich auch! Besucht uns!

Hier ein kleiner Überblick unsere Arbeiten …

May 11, 2012

Trip.Mate – Bachelor-Präsentation von Gary Kunkel

Am kommenden Montag, 14.05.2012 findet die Bachelor-Präsentation von Gary Kunkel statt. Wer erfahren will, wie man das Reiseerlebnis der gesamten Familie bei längeren Autofahrten verstärkt, ist herzlich eingeladen.

Montag, 14.05.2012
17 Uhr
R12V02D90

June 21, 2011

BMW – Driving Experience

Am Freitag, 17.06. hatten Kai und ich die Gelegenheit an einem Fahrertraining unseres Projektpartners BMW teilzunehmen. Untersteuern, übersteuern, Notbremsung und viele andere Fahrmanöver haben uns die “Freude am Fahren” definitiv näher gebracht. Weiter geht es mit der Arbeit an der “Freude beim Fahren”. Hier ein kleiner Eindruck unserer Fahrt…

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